Godiva steigert die Performance dank Kundenfrequenzmessung

Zusammenfassung

Der Godiva-Flagship-Store in der Londoner Regent Street zählt zu den größten Filialen des Unternehmens in Europa. Um die Kundenfrequenz gezielt zu steigern, suchte das Management nach einer Lösung, mit der sich Besucherzahlen zuverlässig erfassen sowie Konversionsraten und der Erfolg von Visual-Merchandising-Maßnahmen messen lassen. Da Godiva zuvor in seinen europäischen Filialen keine Personenzähltechnologie eingesetzt hatte, standen keine historischen Vergleichsdaten zur Verfügung. Umso wichtiger war es, eine fundierte Datengrundlage zu schaffen, um die Store Performance künftig besser bewerten und optimieren zu können.

In der Filiale in der Londoner Regent Street wurden die Besucherzahlen zunächst manuell von einem Mitarbeiter erfasst. Schnell zeigte sich jedoch, dass dieser Ansatz den Anforderungen einer Premium-Marke wie Godiva nicht gerecht wurde und eine leistungsfähigere sowie präzisere Lösung erforderlich war.

Die Lösung

Godiva setzte die Personenzähltechnologie von ShopperTrak bereits erfolgreich in seinen US-Filialen ein, um Kundenfrequenzen zu messen, Konversionsraten zu analysieren und Trends frühzeitig zu erkennen. Vor diesem Hintergrund entschieden sich auch die europäischen Standorte für die Einführung derselben Lösung. Ziel war es, präzise Besucherdaten zu gewinnen und gleichzeitig einheitliche Standards für die Performancemessung über alle Filialen hinweg zu etablieren. Bereits drei Monate nach der Implementierung in Europa zeigten sich erste Ergebnisse, die die Erwartungen deutlich übertrafen.

Aufgrund der positiven Erfahrungen empfiehlt Godiva die ShopperTrak-Lösung inzwischen auch seinen Franchisepartnern. Die Lösung bietet einen ganzheitlichen Ansatz für Kundenfrequenzmessung und Analyse und schafft eine einheitliche Grundlage für datenbasierte Entscheidungen.

Im Godiva-Store in der Londoner Regent Street zeigte die Lösung bereits kurz nach der Einführung wertvolle Erkenntnisse. So wurde deutlich, dass rund drei Viertel der Besucher das Geschäft ohne Kauf verlassen. Darüber hinaus ergab die Analyse, dass die umsatzstärkste Stunde nicht, wie bisher angenommen, zur Mittagszeit lag, sondern zwischen 14 und 15 Uhr.Auf Basis dieser Erkenntnisse konnte die Filiale ihre Personaleinsatzplanung gezielt optimieren, den Kundenservice verbessern und die Konversionsrate steigern.

Herausfoderungen

In den europäischen Filialen musste zunächst eine neue Datengrundlage geschaffen werden. Bis dahin fehlten einheitliche Messmethoden, sodass das Filialpersonal die eigenen Konversionsraten nur schwer bewerten konnte.Wie im gesamten Einzelhandel variierten auch bei Godiva die Konversionsraten je nach Standort, Kundenstruktur und Umfeld. Die Filialen befinden sich an sehr unterschiedlichen Standorten – von stark frequentierten Touristenzielen bis hin zu Geschäfts- und Finanzvierteln. Entsprechend unterschieden sich sowohl die Besucherzahlen als auch die Konversionsraten teils deutlich. Mit der Einführung der Personenzähltechnologie konnte Godiva diese Unterschiede erstmals transparent erfassen und die Leistung einzelner Standorte auf einer verlässlichen Datenbasis analysieren.

ShopperTrak empfahl Godiva, die Entwicklungen jeder Filiale individuell zu betrachten, anstatt die Ergebnisse einzelner Standorte mit denen des gesamten Filialnetzes zu vergleichen. So ließ sich die Performance präziser bewerten und standortspezifische Potenziale konnten besser identifiziert werden.Eine weitere Herausforderung bestand darin, die Akzeptanz der neuen Lösung innerhalb der Belegschaft zu fördern. Da viele Mitarbeitende und Filialleiter bislang keine Erfahrungen mit Personenzähltechnologie hatten, begegneten sie der Einführung zunächst mit Skepsis. Zweifel bestanden sowohl hinsichtlich der Genauigkeit der Daten als auch des tatsächlichen Nutzens für den Geschäftserfolg.Durch gezielte Schulungen und die ersten aussagekräftigen Ergebnisse änderte sich diese Wahrnehmung jedoch schnell. Die Filialleiter erkannten den Mehrwert der gewonnenen Erkenntnisse und arbeiteten gemeinsam mit ihren Teams daran, die Daten aktiv für die Optimierung von Abläufen und Verkaufsstrategien zu nutzen.Spätestens als erste Umsatzsteigerungen sichtbar wurden, war die Personenzähltechnologie als wertvolles Instrument für fundierte Entscheidungen und eine bessere Filialperformance etabliert.

Ergebnisse

Nach der Einführung der Personenzähltechnologie konnte die Godiva-Filiale in der Regent Street schnell konkrete Maßnahmen umsetzen. Innerhalb von nur sechs Wochen stieg die Zahl der Transaktionen um 10 %, während sich die Konversionsrate von 24 % auf 26,5 % erhöhte.Die Filialleitung kann heute anhand der Kundenfrequenzdaten den Personaleinsatz gezielt planen und sicherstellen, dass jederzeit ein angemessenes Verhältnis zwischen Kunden und Mitarbeitenden besteht. In besonders frequenzstarken Zeiten werden gezielt die leistungsstärksten Verkaufsmitarbeitenden eingesetzt, um das Umsatzpotenzial optimal auszuschöpfen. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen zudem die Personalentwicklung: Zeiten mit niedrigeren Konversionsraten können auf Schulungsbedarf hinweisen, während Phasen mit geringerem Besucheraufkommen sinnvoll für Aufgaben wie die Warenverräumung oder Regalpflege genutzt werden können.

Kundenfrequenzdaten und Konversionsraten liefern darüber hinaus eine wertvolle Grundlage für die Geschäftsplanung. Sie helfen dabei, Umsatzziele realistischer zu prognostizieren, den optimalen Zeitpunkt für Aktionen zu bestimmen und Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Konversionsrate abzuleiten. Die Einführung der Lösung brachte zudem Vorteile mit sich, die ursprünglich nicht im Fokus standen. Für Godiva als Premium- und Luxusmarke spielt die Schaufenstergestaltung eine zentrale Rolle bei der Ansprache potenzieller Kunden. Daher werden die Schaufensterauslagen inzwischen monatlich angepasst und ihr Einfluss auf die Kundenfrequenz mithilfe der ShopperTrak-Daten detailliert analysiert. Auf diese Weise lässt sich nachvollziehen, welche Konzepte die größte Aufmerksamkeit erzeugen und die meisten Besucher in die Filiale führen.

Anhand der gewonnenen Daten konnten die Führungskräfte Schulungsbedarf erkennen und die Zeitpunkte für die Warenauffüllung effizienter planen.

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